AKT#2
$$$$ellout
carlos

Am 25.8.2013 wird im SRF Dok Film “Der Jugendanwalt” zum ersten Mal über Brian berichtet. Sein Gesicht wird darin nicht gezeigt. Die SRF Produktion erfindet für Brian beiläufig ein Pseudonym: "… nennen wir ihn mal Carlos." Aus Brian wird der Mythos "Carlos" und "Carlos" wird die Projektionsfläche für die altbekannte Palette von Ressentiments: migrantisch, gefährlich, fremd, Schwarz.

Schon einen Tag später springt das Boulevardmagazin BLICK sofort auf die SRF-Berichterstattung an. Sie wittern ein Geschäft für ihre treue Schweizer Leserschaft: Empörung! "Carlos" wird der bekannteste Gefängnisinsasse der Schweiz. Weniger bekannt ist: Die Marke "Carlos" ist ein einträgliches Geschäftsmodell. Der Blick beginnt sich mit Stories über den «Fall Carlos» zu überbieten, konstruiert aus "Carlos" ein Monster - die BLICKredaktion hat ihm eine eigene Rubrik gewidmet und machte einen Millionengewinn. "Carlos" ist ihr Million-Dollar-Clickbait-Baby, das sich nun aber gegen seine Schöpfer wendet.

TIME TO 
(S)HIT BACK!

Der zweite Akt von #BigDreams ist eine Kampfansage: Am 25.08.2021, acht Jahre nach der Geburt von "Carlos", verlangt Brian zurück, was der BLICK Redaktion nie gehörte. Der BLICK hat "Carlos" damals ungefragt zu einer Marke gemacht. Wenn jemand von "Carlos" profitieren darf, dann ist das Brian. Alles andere ist Sick!

Im $$$$ELLOUT CARLOS werden ausschliesslich Produkte angeboten und neu lanciert, die die mediale Figurenkonstruktion "Carlos" näher beleuchten. Sie tragen zur Aufklärung der komplexen Verstrickungen von Medien, Justiz und Politik bei. Jedes der angebotenen Produkte entmystifiziert einen weiteren Mediencoup und/oder Eskalationsstufe des BLICK.

Die Einnahmen von jedem $$$$ELL dienen einzig und allein einem grossen gemeinsamen Traum:

WIR WOLLEN DEN BLICK KAUFEN!

Damit das, was Brian passiert ist, nicht noch einmal passiert.

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